HRV

Herzratenvariabilität

Die Herzratenvariabilität (HRV) ist eine diagnostische nichtinvasive Möglichkeit zur Bewertung des Autonomen Nervensystems.

Der zeitliche Abstand eines gesunden Herzschlags variiert von Schlag zu Schlag. Der Grund dafür ist eine direkte Modulation der Herzfrequenz durch die beiden Nerven Parasympathikus (Erholung) und Sympathikus (Stress) am Sinusknoten. Diese Herzfrequenzvariabilität definiert die Qualität der autonomen Regulationsfähigkeit, also die Balance von Belastung und Erholung.

Eine eingeschränkte Regulationsfähigkeit ist generell ein Zeichen für geringe Leistungsfähigkeit und einen schlechten Gesundheitszustand.

Bei 24- oder 48- Stunden Messungen werden die Daten mit einer speziellen Software aus den Geräten ausgelesen.

Mit Hilfe einer HRV Analyse ist es erstmals möglich steuernd einzugreifen und die Auswirkungen einer empfohlenen Therapie bzw. einer Lebensstilveränderung auf positive Wirksamkeit hin zu überprüfen. Eine gesteigerte HRV (verbesserte autonome Regulation) zeigt den Erfolg.